Back in Germany

Ja wie die meisten mittlerweile mitbekommen haben, ich bin zurück!!! Freitag vor einer Woche bin ich wieder in München gelandet, nach 23 Stunden Flug und mehr als 30 Stunden unterwegs. Die Wiedersehensfreude war natürlich groß, es war einfach wunderschön Familie und Freunde wiederzusehen. Es fühlt sich sogar an wie früher, man versteht sich noch immer genauso gut. Auf jeden Fall war und ist es immer noch komplett komisch und werde wohl in nächster Zeit nicht so schnell aufhören alles mit Neuseeland vergleichen. Was mir bisher extrem aufgefallen ist, ist, dass die Straßen einfach viel enger und kleiner sind, genau wie generell alles. Ich habe mich anfangs sehr eingeengt und groß gefühlt, weshalb ich das Bedürfnis habe auszumisten, wegzuschmeißen, mich von unnötigem Plunder zu befreien. Da sieht man mal, was ein Jahr mit nur dem nötigsten zu Leben ausmacht. Wenn man drüber nachdenkt, braucht man so viel nicht, was man besitzt. Wenn ich auf meine 11 Monate in Neuseeland zurückblicke dann kann ich euch nicht sagen, was ich am Besten fand. Ich bin über mich hinaus gewachsen, habe meine Stärken und Schwächen kennen gelernt, bin an Grenzen gekommen und habe mein Leben genossen. Ich habe eine zweite Familie am anderen Ende der Welt auf die ich immer zählen kann, ich habe dort drei Kids, die ich jetzt schon vermisse und ich habe Freunde fürs Leben gefunden. Ich habe Dinge erlebt, die nicht ein jeder in seinem Leben erleben durfte. Ich habe alle Ängste überwundern, bin aus einem Flugzeug gesprungen, habe mich von einem Turm gestürzt und jede Challenge gemeistert. Ein Teil von mir wird immer an Neuseeland hängen. Ich bin so unendlich dankbar für alles, was ich erleben durfte. So dankbar für die wundervolle Familie, in der ich Leben durfte. So dankbar für die Unterstützung meiner Familie und Freunde. So dankbar für die letzten 11 Monate. Danke auch für jeden einzelnen Leser meines Blogs, es hat mich gefreut meine Zeit in Neuseeland mit euch teilen zu dürfen!

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That`s New Zealand

  1. Warum man hier trotz wärmeren Winter als in Deutschland mehr friert? Das liegt wohl daran, dass die Isolierung der Häuser komplett fehlt.
  2. Bargeld besitzt hier kaum jemand, gezahlt wird alles -auch 1 Dollar- per EFTPOS (mit Karte also).
  3. Hier kann man schon einmal vier Jahreszeiten an einem Tag erleben, von Regend, Wind, Sonne und Hitze. Neuseeländisches Wetter ist schwer hervorzusagen und macht sowieso was es will.
  4. Fish & Chips ist DAS Kiwidinner und wird von allen hier geliebt.
  5. Die Supermärkte haben circa 24/7 offen.
  6. Kiwis kommen gerne mal zu spät, planen entspannt ihren Urlaub einen Tag bevor es los geht oder sind einfach nur relaxt.
  7. Typische Kiwiwörter sind „sweet as“, was man ziemlich immer als Antwort verwenden kann oder das rhetorische „aye“ am Ende einer Frage wie „That was good, aye?“
  8. Neuseeland hat einen Durschnitt von 2000 Sonnenstunden pro Jahr und somit mehr Möglichkeit Vitamin D zu tanken.
  9. Der typische Kiwi läuft auch im Winter noch in Badeshorts und mit Flip-Flops oder gar barfuß herum.
  10. Kein Tag vergeht ohne, dass du nach deinem persönlichen Wohlbefinden und anderen persönlichen Dingen gefragt wirst, egal ob im Supermarkt oder beim Friseur. Die Menschen sind von Natur aus freundlicher, offener und scheuen nicht vor einem Gespräch mit einer wildfremden Person zurück.
  11. Das Tempolimit beträgt auch auf dem „Motorway“ alias Autobahn 100 km/h.
  12. Neuseeländer genießen ihr Leben in vollen Zügen. Wortwörtlich. Der Alkoholkonsum liegt hier nicht nur im Jugendalter sehr hoch.
  13. Der traditionelle Maori Name „Aotearoa“ bedeutet „Land der langen Wolke“.
  14. 5 Prozent der Bevölkerung besteht aus Menschen, der Rest der Bevölkerung sind Tiere, wie beispielsweise Schafe und Kühe.
  15. Egal wo du dich befindest, du bist nie mehr als 128km vom mehr entfernt.
  16. Eine Beschreibung der Natur ist unmöglich, da sie so vielfältig und unfassbar schön ist.
  17. Als Vegetarier hat man es bei dem Fleischkonsum der Neuseeländer nicht immer leicht, da im Endeffekt alles Chicken oder Lamb beinhaltet.
  18. Historisch gesehen ging Neuseeland dank dem erstmaligen Einführen des Frauenwahlrechtes in die Geschichte ein.
  19. 2 Stunden Autofahrt pro Tag ist hier wie circa eine halbe Stunde in Deutschland.
  20. Keine Lust auf die lange Schlange im Supermarkt um auf die lahme Kassiererin zu warten? Dann mach es doch einfach selbst!IMG_2514

10 month

Unfassbar wie die Zeit vergeht, seit gestern befinde ich mich seit 10 Monaten in Neuseeland und habe meine Familie nicht mehr gesehen. Vor 10 Monaten habe ich mir vorgestellt wie es sein wird solange von zu Hause weg zu sein, ich dachte es wirkt länger, ich dachte nicht, dass es sich weniger anfühlt. Es fühlt sich nicht an als wäre ich seit 10 Monaten in Neuseeland, seit fast einem Jahr. Ja ich habe schon unfassbar viel erlebt, aber gefühlt bin ich gerade erst angekommen. Komisch oder?

Heimweh habe ich nicht im Moment, da ich wirklich glücklich bin, auch wenn mich in den letzten paar Wochen ein paar meiner Freunde schon verlassen haben. Ich bin im Moment eigentlich nur unendlich dankbar, dankbar für die Möglichkeit ein Auslandsjahr zu verbringen, dankbar für meine wundervolle Gastfamilie, für meine lieben Kids, für meine Freunde und für all die wunderschönen Dinge, die ich hier erleben durfte. Ich habe im Moment nicht ganz so viel zu erzählen, da ich letztes Wochenende gearbeitet habe und deshalb nichts unternehmen konnte. Dieses Wochenende war dann eher entspannter und ich habe mir mal etwas Zeit nur für mich genommen. Ich war eine Runde um den See spazieren, lecker Mittagessen und dann bei der Thaimassage, abends habe ich meine Freundin Naiima besucht. Heute ging es dann auf eine berühmte Food-Show, die hier in Hamilton statt fand. Es gab sehr viel zu probieren, von Feigensalami, Chutney, Müslimix bis zu veganem Käse. Insgesamt war es sehr interessant und lecker. Wir haben uns auch einen Kochwettkampf angeschaut gegen Ende, welcher sehr unterhaltsam war. Den Nachmittag habe ich noch lesend in der Herbstsonne verbracht. Es wird eindeutig frischer zurzeit, leider. Ich wünsche euch allen einen schönen Muttertag und erholsamen Sonntag, bevor die neue Woche startet!

About last week

Mich gibt es auch noch, ja ich arbeite noch oder soll ich sagen mal wieder? Letzte Woche habe ich auf Grund meiner Überstunden genau einen Tag gearbeitet, was einerseits ziemlich gut war, da Ferien waren und die Kids dann immer noch einmal mehr Entertainment benötigen als sonst. Was ich so gemacht habe in dieser Zeit ist eine gute Frage. Am Donnerstag war ich selbst ziemlich angeschlagen, habe mich nur ausgeruht und bin zur Physio gegangen. Freitag habe ich dann mit Elisa verbracht- nachdem ich im Gym gewesen bin- wir waren Kaffee trinken, Dance Academy im Kino ansehen und abends als „Abschiedsdinner“ schick Essen. Am Samstag ging es für uns dann noch einmal nach Raglan und für Elisa eine kleine Runde Surfen, für mich leider nur zusehen, da mein Genick mir momentan einen Strich durch die Rechnung macht. Gehört sich wahrscheinlich so, dass sobald mein Knie immer besser wird etwas Neues kommt? Naja, einfach nicht unterkriegen lassen! Auf jeden Fall ging es abends dann noch zu Freunden und dann zu 5. Feiern. Dieses Wochenende musste ich gleich zwei Freundinnen verabschieden, die dieses Wochenende Hamilton bzw. Neuseeland verlassen. Jetzt beginnt langsam die Zeit, in der alle nach der Reihe entweder Reisen oder sogar nach Hause gehen. Dafür durfte ich Montag noch einmal Anni sehen, die nach ihren zwei Monaten durch Neuseeland reisen noch ein letztes Mal nach Auckland zurückgekehrt war. Ich fuhr also für Montag nach Auckland verbrachte den Tag mit Anni und besuchte danach noch für eine Stunde meine andere Freundin Inka bei der Arbeit. Wenn ich also ein Fazit ziehen müsste, was mir Neuseeland auf jeden Fall beschert hat dann würde ich sagen, FREUNDSCHAFTEN FÜRS LEBEN!! Hier in Neuseeland sind Freunde deine Familie, du triffst dich mit Ihnen, wenn du raus musst aus deiner Arbeit, also so gut wie immer in deiner Freizeit. Du verbringst komplette Wochenenden mit ihnen, deinen Urlaub, eigentlich die komplette Zeit, in der du nicht arbeitest!

Ab heute heißt es für mich wieder einmal Powerarbeiten, da ich mit meinen Kids bis Montag alleine bin, da die Eltern für ein verlängertes Wochenende nach Neukaledonien geflogen sind. Wo und was ist Neukaledonien? ZITAT meines Hostdads: „You didn´t know it before you came here? It´s the fourth biggest island down here, after Australia, New Zealand and Papua Neuguinea“. So seht ihr also, dass ich auch meine geographischen Kenntnisse erweitert habe und euch gerne daran teilhaben lassen möchte. Also es gibt hier einige größere Inseln, die oft auch als Urlaubsinseln angesehen. Ihr kennt ja schon Fiji, aber in der Nähe dieser Inseln liegen noch zwei größere, ähnliche Inseln namens Samoa und Tonga. Dann gibt es die Cook Inseln, die offiziell noch zum Staat Neuseeland gezählt werden, aber vom Klima her auch tropisch sind. Rarotonga ist wohl die bekannteste und wird oft mit Fiji verglichen, jedoch ist die Insel sehr klein.

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Hier könnt ihr mein Essen von Freitagabend bewundern: PASTALIEBE! (Zum Glück mal nicht glutenfrei) und mich beim Surf-Tshirt shoppen in Raglan.

Ich freue mich immer noch über Kommentare oder von euch wieder zuhören, besonders, wenn ich die Abende arbeitend zu Hause verbringen darf. Habt eine gute Woche und einen guten Start ins Wochenende!

Center of NZ

Mir fällt es im Moment extrem schwer, Texte auf deutsch zu verfassen, da ich mir oft denke „Oh das könnte ich jetzt einfacher und schneller auf Englisch sagen“, oftmals versuche ich es dann ins deutsche zu übersetzen, was aber auf Grund der Satzstellung einfach unmöglich ist. Auf jeden Fall ging es diesen Freitag um 1 Uhr nachts für mich ans südlichste Ende der Nordinsel (also genau zur anderen Seite wie das Wochenende zuvor) und zwar nach Wellington. Der Hauptstadt Neuseelands. Vermehrt wird Auckland fälschlicherweise als Hauptstadt gehalten, da sie die größte Stadt NZ`s ist. Wie gesagt ging es für mich Mitten in der Nacht los und zwar auf einen 8-stündigen Trip in einem „Sleeperbus“. Für mich noch eine sehr außergewöhnliche und interessante Erfahrung, da ich so etwas noch nie zuvor gesehen hatte. Ein Bus mit „Hochbetten“, unten normal gepolsterte Betten und oben Hängematte ähnliche Liegeflächen. Wie ihr euch denken könnt, habe ich dennoch nicht sehr viel Schlaf bekommen, es war aber viel angenehmer in einem Schlafbus zu reisen, da die Zeit auch wie im Flug verging. Diese Reise war auch für mich noch einmal etwas komplett Neues, da ich das erste Mal alleine gereist bin. Deshalb lief ich nach meiner Ankunft früh morgens auch erst einmal mit meinem Rucksack eine halbe Stunde zu meinem Hostel, um mein Gepäck dort zwischen zu lagern. (ganz Backpacker like) Im Anschluss ging es für mich auf die Suche nach einem schönen Frühstück und ich wurde auch sehr schnell fündig und fand den Laden namens „Ugly Bagel“ (hässlicher Bagel) wieder, in welchem ich in Auckland schon ein paar Mal mit meiner alten Hostmum war. So gab es für mich noch einmal einen selbstgemachten Avocadobagel with tomatoes, Basil and Lemon Fennel olive oil! Gut gestärkt ging es dann weiter zu Waterfront ein bisschen das schöne Wetter genießen. Denn wider erwarten hatte ich die ganze Zeit unfassbar gutes Wetter. Denn ihr solltet wissen, dass Wellington eigentlich als windige und Schlechtwetterstadt bekannt ist.

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Am letzten Bild seht ihr dann links das riesige Museum, namens Te Papa, in welchem ich mir Ausstellungen über die Siedler Neuseelands, die Einwanderung, die Traditionen (Maori) und über die Natur ansah. Leider waren aber zwei Etagen auf Grund von Renovierungen geschlossen u.A. auch die Kunstausstellung, welche ich gerne gesehen hätte.IMG_4139IMG_4141IMG_4142

(Im letzten Bild könnt ihr die Entwicklung der Exporte Neuseelands sehen, welche zu jeder Zeit mindestens zur Hälfte aus landwirtschaftlichen Produkten besteht)

Nach dem Museumsbesuch hatte ich vor mich auf dem Weg zu dem berühmten „Cable Car“ zu machen. Jedoch musste ich noch einen kurzen Halt auf einem am Weg unterirdisch gelegenem Kunstmarkt einlegen, auf welchem es von selbstgemachtem Fudge, Seife bis hin zu Schmuck und Kleidung ungefähr alles gab.

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Hier seht ihr das berühmte Cable Car, welches innerhalb von 5 Minuten auf 120 Meter hochgezogen wird und natürlich eine der Touristenattraktionen ist. Oben angekommen wurde ich erst einmal von der Aussicht überwältigt und verbrachte mindestens eine Stunde dort oben in der Sonne nur die Sicht genießend. IMG_4155IMG_4157IMG_4159IMG_4160

Die Sonnenuhr, die auf einem der Bilder zu sehen ist, funktioniert überraschenderweise wirklich. Ich habe es ausprobiert und mich an der Schlinge auf das richtige Datum gestellt mit dem Rücken zur Sonne und schon habe ich auf die richtige Uhrzeit geblickt! Nach diesem ersten Erkunden der Stadt ging es für mich endlich einmal ins Hostel in mein 4 Bett Zimmer mich etwas ausruhen, kochen und duschen. Denn abends traf ich endlich eine Freundin wieder, die ich bis jetzt nur einmal bei den Orientierungstagen gesehen hatte, um mit ihr Feiern zu gehen. Den nächsten Tag verbrachte ich auch komplett mit ihr in der berühmten Cuba Street, in Souvenirläden und beim Shoppen. Ein relaxter und angenehmer Tag also, welcher gegen Abend leider nicht mehr ganz so angenehm war, da ich krank wurde….Somit ging es früh und nicht so fröhlich ins Bett. Am nächsten Tag ging es mir schon etwas besser, trotzdem wurde erst einmal Schonkost gegessen und langsam die Erkundung der Stadt wiederaufgenommen. Zuerst lief ich zu der katholischen Kathedrale, welche mich überhaupt nicht beeindruckte, weshalb ich schon dachte, dass der ganze Weg umsonst gewesen wäre. Glücklicherweise befand sich aber das Parlament Neuseelands direkt neben an, weshalb ich dort eine 30 minütige Tour besuchte, in welcher ich leider nicht fotografieren durfte.IMG_4163IMG_4165IMG_4166

Man nennt das Gebäude links auf Grund seiner Form „Beehive“ (Bienenstock). Insgesamt war der Besuch im Parlament sehr interessant, da dieses dem deutschen vollkommen ähnelt, bis auf dass es alles in einem kleineren Maß vorhanden ist. Auf dem Weg zurück in die Stadt kam ich dann endlich an der Kirche vorbei in die ich eigentlich gehen wollte, auch eine katholische, aber eine wunderschöne mit Holz und blauer Farbe verzierten Kirche, die mich mehr an eine europäische erinnerte. Da ich dieses Wochenende ja noch nicht genug Glück gehabt hatte, fand auch genau zu diesem Zeitpunkt noch ein Gottesdienst statt. Ich hatte schon lange vor hier einen Gottesdienst zu besuchen und jetzt habe ich es endlich geschafft. Mein Fazit ist, dass es sehr interessant war, da ich mich ziemlich unwohl gefühlt habe, wenn ich dem Pfarrer nicht antworten konnte wie alle anderen Menschen, da ich die sogenannten „Sätze“ leider nicht auf Englisch weiß. Außerdem ist es mir sehr schwer gefallen den Priester zu verstehen. Ein Unterschied der mir bei der Euchristie aufgefallen ist, ist, dass man hier nicht nur den Leib Christie empfangen kann, sondern auch von dem Kelch mit Wein trinken dürfte. Insgesamt eine sehr interessante Erfahrung!! Jetzt stand noch ein Ziel auf meiner Liste, dass ich mir bis zum Ende aufgespart hatte. Den Mt. Victoria! Nach 45 Minuten bergauf laufen -ja ich habe aus Versehen ein paar Umwege genommen- erreichte ich endlich die Spitze und die unfassbar schöne Aussicht!IMG_4169IMG_4175IMG_4179IMG_4180IMG_4184

Nun hieß es Abschied nehmen, da es für am Dienstagmorgen wieder hieß 8 Stunden Bus fahren…Aber ich hatte dieses Wochenende anscheinend noch nicht genug Abenteuer, weshalb ich mitten in der Nacht um 00:30 von dem laut schrillendem Feueralarm des Hostels aufgeweckt wurde. Komplett verschlafen, liefen wir die fünf Stockwerke nach unten und sammelten uns auf der Straße. (Ich habe zuvor noch nie in einem so großen Hostel geschlafen, aber geschätzt standen dann bestimmt 100 Menschen auf der Straße.) Schon kamen 2 Feuerwehrautos angefahren und die Feuerwehrmänner machten sich in ihrer Schutzkleidung ab ins Gebäude. Ob ich Rauch oder Feuer sah? Nein, ich war einfach nur genervt, dass sich jemand den Scherz erlaubte in der Nacht den Feuermelder anzuschalten. Nach einer guten halben Stunde frieren wurden wir endlich wieder ins warme gelassen und ich konnte endlich wieder schlafen. Am nächsten Morgen erfuhr ich dann den Grund, weshalb der Feueralarm ausgelöst wurde und weshalb das Wasser abgestellt wurde. Es sei Wasserdampf im 2. Stockwerk ausgetreten und auch in das 1. Stockwerk getropft, wurde mir erzählt. Deshalb gab es für mich weder ein Frühstück noch konnte ich Zähne putzen. Da ich mir aber zu helfen weiß, putzte ich meine Zähne auf der Mc Donalds Toilette und ließ mir mein Wasser im Subway auffüllen. 😀 Ja jede nicht so angenehme Geschichte hat auch noch ein lustiges Ende.

Different page from NZ

Diesen Abend wurden wir von unserer Unterkunft mehr als positiv überrascht!! Unsere Erwartungen an ein „Farmhostel“ -gelegen im Nirgendwo- waren eher gering als hoch. Jedoch darf ich behaupten, dass wir diese Nacht in dem schönsten Hostel ( in dem ICH je gewesen war) verbringen durfte. Das komplette Haus war Vintage eingerichtet und dekoriert, man hat einfach gesehen wie viel Liebe in das ganze gesteckt wurde. Natürlich waren somit unsere Gastgeber auch dementsprechend freundlich und wir wurden geradewegs noch einmal geupgradet: Dieses Mal hieß es anstatt Mehrbettzimmer, 3- und 1-Bettzimmer mit eigenen Handtüchern und Bademantel!!! Wir durften uns also wieder einmal sehr glücklich schätzen. Auf Empfehlung hin ging es für uns sofort nach dem Einchecken auf einen kleinen Hügel nahe Monganui, um den Sonnenuntergang zu betrachten und danach in Neuseelands Besten Fish and Chips Shop (Ihr dachtet bis jetzt das ist ein typisch englisches Essen? Mittlerweile verbinde ich es wohl eher mit Neuseeland, seeehr typisch hier!!).IMG_4024IMG_4035IMG-20170415-WA0017

Am nächsten Tag ging es früh morgens zu unserem eigentlichen Endziel: DAS CAPE REINGA, alias der nördlichste Punkt Neuseelands! Es standen noch einmal zwei Stunden Autofahrt an.

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Und wie ihr sehen könnt, hat es sich mehr als gelohnt, es war wunderschön und das Wetter meinte es netterweise auch wieder richtig gut mit uns!! Im Anschluss folgte dann der Actionpart unseres Tages und es ging zum Sanddünen surfen. Ja in Neuseeland gibt es Sanddünen und Wüste. Ich kann glaube ich gar nicht in Worte fassen wie wir selbst davon geflasht waren, da wir natürlich wussten das es Sanddünen gibt, aber wir nicht erwartet hatten, dass es tatsächlich einer Wüste gleichen könnte! Vom Sanddünensurfen auf unseren ausgeliehenen Surfboards gibt es leider keine Bilder. IMG-20170417-WA0052IMG-20170417-WA0141dav

Es war einfach noch einmal etwas komplett anderes, was ich nicht mehr von Neuseeland erwartet hätte. Und wieder einmal ging es für die Nacht in ein Farmhostel, dieses Mal aber an der Westküste, gelegen an einer Schotterstraße MITTEN auf dem Berg, natürlich ohne WLAN und ohne Steckdosen innerhalb des Gebäudes. Anfangs waren wir ziemlich enttäuscht, was jedoch schnell von der Aussicht, der Gemütlichkeit und der vorhandenen Gitarre getoppt wurde. So verbrachten wir den Abend mit wunderschönem Gesang (dank Elisa!). Am nächsten Morgen hieß es dann leider wieder Autofahren, Autofahren….ca. 6 Stunden hat es gedauert zurück nach Hamilton zu kommen. Am Weg wurde noch ein Halt am ÄLTESTEN Kauri- Tree Neuseelands gemacht.

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Namens Tane Mahuta! So jetzt habe ich es auch endlich geschafft, den versprochenen Blogpost zu schreiben. Auf Grund einer stressigen Ferienwoche und einem Kurzurlaub in Wellington (folgt demnächst) ging es sich bis jetzt nicht ganz aus.

Other side of New Zealand

Das verlängerte Osterwochenende wurde natürlich sofort genutzt, um wieder einmal zu reisen. Auch wenn wir dachten, dass uns der angekündigte Wirbelsturm (angeblich der Schlimmste seit 30 Jahren) einen Strich durch die Rechnung macht. Am Donnerstag herrschte nämlich Ausnahmezustand in Neuseeland, Stadtteile im Osten wurden evakuiert, Wasser wurde gebunkert, Straßen waren auf Grund von Überflutungen gesperrt und auch wir machten uns auf einen Stromausfall gefasst. Jedoch (glücklicherweise) trat dieser Zustand nicht ein, da der Wirbelsturm nur die Ostküste wirklich überrascht hatte und Hamilton trotz Erwartung fein raus war. Somit ging es für uns (Elisa, Marie und mich) Freitagmorgen auf nach Auckland unsere letzte Mitreisende Lena vom Flughafen abzuholen, um dann weiter zu unserem ersten Stopp WHANGAREI zu fahren. Dort angekommen hatten wir erst einmal das „Glück“ auf Grund eines Fehlers für denselben Preis unser eigenes Zimmer zu bekommen. Samstag durfte ich dann alle Sehenswürdigkeiten in Whangarei noch einmal sehen. Von den Whangarei Falls, dem Kunstmarkt.

Außerdem wurde noch ein kleiner Spaziergang durch einen kleinen Wald mit einem Kauribaum eingelegt.

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Noch einmal ein Halt bei den Hundertwassertoiletten auf dem Weg nach Paihia, wo wir eine Lunchpause veranstalteten.

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Auf dem Weg noch weiter in den Norden zu unserer Unterkunft hielten wir noch an den „Rainbow Falls“, die ihrem Namen alle Ehre machten -auch wenn das Wasser alles andere als ansprechend aussah.

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Ihr werdet es kaum glauben, was wir diesen Abend noch erleben durften!!! Follows soon..!